22.09.2026
Umios setzt verstärkt auf verarbeiteten Alaska-Seelachs
Der japanische Seafood-Gigant Umios – bis März 2026 aktiv unter dem Namen Maruha Nichiro – will Alaska-Seelachs verstärkt selber verarbeiten. Das kündigte Geschäftsführer Daisuke Yasuda auf dem Responsible Seafood Summit in Bangkok mit, schreibt das Portal IntraFish. Umios verkaufe bislang etwa die Hälfte seiner Fangmenge von Alaska-Pollack (AP) als Rohmaterial, wolle jedoch die Wertschöpfung steigern. "Unsere Politik ist es bislang, andere verarbeiten zu lassen, was wir selber tun könnten", sagte Yasuda. Dem neuen Ansatz entspreche eine eigene Surimi-Fabrik in den USA, die von der Umios-Tochter Trans-Ocean Products in Bellingham (Bundesstaat Washington) betrieben werde. In Europa sei man diesbezüglich schon weiter, habe in diesem Geschäftsjahr 800 Mio. Euro Umsatz erzielt mit einer Gewinnmarge von rund 10 Prozent und strebe für das im März 2028 endende Geschäftsjahr eine Million Euro an. Es gehe darum, auf die Wünsche der Verbraucher einzugehen – ein Ansatz, den örtliche Teams in Europa bereits gut umsetzten. Insgesamt arbeite Umios mit vier regionalen Hauptquartieren, die Europa und Afrika, Nordamerika, Asien und Ozeanien sowie China abdeckten.
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